Kultur-Transfair XIII [2023]
"laut:ma(h)lerisch. Junge Frauen gestalten Mini-Podcasts"
TeilnehmerInnen: Teilnehmerinnen (21-25 Jahre) der Future Factory
Mit Methoden des Creative Writing verliehen junge Frauen der Future Factory in der Ausstellung „Mahlzeit“ einem Kunstwerk
ihrer Wahl eine Stimme: Gedankensplitter, Assoziationen, ganz persönliche Vorstellungen rund ums Essen verbinden sich zu poetischen
Texten. Diese wurden von den Autorinnen ins Mikro gesprochen und von einer professionellen Podcasterin zu drei Podcastfolgen
verarbeitet. Anfang Juni werden die Mini-Podcasts auf einer Podcast-Plattform, über die Websites und Social Media der beteiligten
Organisationen veröffentlicht. Innerhalb der Ausstellung sind die Podcasts über QR-Codes abrufbar.
Übers Essen und unterschiedliche Essensstile erfahren wir alles über die kulturelle Identität einer Gesellschaft, über Wertefragen, Machtkonstellationen bis hin zu geschlechtsspezifischen Körpernormierungen. In der Ausstellung „Mahlzeit“ verhandeln Künstler*innen quer durch die Epochen die brisante Thematik mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen wie auch künstlerischen Medien und regen auf besonders sinnliche Weise zum Nachdenken an.
Übers Essen und unterschiedliche Essensstile erfahren wir alles über die kulturelle Identität einer Gesellschaft, über Wertefragen, Machtkonstellationen bis hin zu geschlechtsspezifischen Körpernormierungen. In der Ausstellung „Mahlzeit“ verhandeln Künstler*innen quer durch die Epochen die brisante Thematik mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen wie auch künstlerischen Medien und regen auf besonders sinnliche Weise zum Nachdenken an.
"Work in Progress. Kreative Entdeckungsreise
im KÜNSTLERhaus"
TeilnehmerInnen: Langzeitarbeitslose Personen
mit unterschiedlichsten Vermittlungshemmnissen
Die Teilnehmer*innen von Step2Job können in von einem von Künstler*innen
und Kunstvermittler*innen begleiteten kreativen Prozess gemeinsam neue kreative Techniken erlernen und werden auf Zusammenarbeit
aufgefordert. Durch kreatives Schaffen werden eigene, individuelle Einschränkungen erkannt, Barrieren abgebaut und Talente
erforscht. Sie entwickeln ein Gefühl der Wertschätzung für die eigene Arbeit und gewinnen dadurch neue Perspektiven. Die Teilnehmer*innen
bekommen auch einen exklusiven Einblick in das Leben des Künstlerhauses: die Geschichte, die Ausstellungen, aber auch Inspiration
und Wissenswertes zu der Arbeit und zu den verschiedenen Tätigkeiten in einem Museum.
"Es geht um die Welt"
TeilnehmerInnen: Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 30 Jahren mit Behinderung
Das Weltmuseum Wien und das Projekt Freizeitassistenz von integration wien führen gemeinsam Workshops durch, die den Titel
„Es geht um die Welt“ tragen. Themen wie Migration, Diversität, Identität, Ethnizität, und Rituale, werden an Jugendliche
und junge Erwachsene mit Behinderung vermittelt. Hierzu gibt es Museumsrundgänge und praktische Einheiten zum selbst kreativ
sein.
"Verein GIN meets Konzerthaus"
TeilnehmerInnen: Menschen mit Beeinträchtigungen
„GEMEINDEBAU?!“
TeilnehmerInnen: Patient*innen des PSD 21
Im Zentrum des Projekts steht die Beschäftigung mit den Besonderheiten
der Wiener Gemeindebauten. Rund ein Viertel der Wiener Bevölkerung lebt derzeit in einem derartigen Wohnbau, so auch ein Großteil
der Teilnehmer:innen.
Ausgangs- und Zielpunkt des Projekts bildet die Ausstellung „Leben und Wohnen in Wien“ im Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum. Das Museum wurde 1925 von Otto Neurath gegründet – einem Mitstreiter für bessere Wohn- und Lebensbedingungen im damaligen Wien.
Ein Spaziergang auf dem Stadtwanderweg 11, der durch die urbanen Gemeindebauten im 5. und 10. Bezirk führt, rückt das Thema weiter in den Fokus. Die Teilnehmer:innen sammeln Sinneseindrücke und dokumentieren das Erlebte. Daraus entsteht eine Intervention zum Thema Gemeindebau in der Ausstellung „Leben und Wohnen in Wien“.
Ausgangs- und Zielpunkt des Projekts bildet die Ausstellung „Leben und Wohnen in Wien“ im Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum. Das Museum wurde 1925 von Otto Neurath gegründet – einem Mitstreiter für bessere Wohn- und Lebensbedingungen im damaligen Wien.
Ein Spaziergang auf dem Stadtwanderweg 11, der durch die urbanen Gemeindebauten im 5. und 10. Bezirk führt, rückt das Thema weiter in den Fokus. Die Teilnehmer:innen sammeln Sinneseindrücke und dokumentieren das Erlebte. Daraus entsteht eine Intervention zum Thema Gemeindebau in der Ausstellung „Leben und Wohnen in Wien“.

