Kulturpass, warum eigentlich?

Auch Menschen mit finanziellen Engpässen haben ein Recht auf Kunst und Kultur. Der Kulturpass macht es möglich. Mit diesem Ausweis erhalten sozial benachteiligte Menschen freien Eintritt in zahlreiche kulturelle Einrichtungen.

Die vom Schaupielhaus Wien im Jahr 2003 in Kooperation mit der Armutskonferenz ins Leben gerufene Aktion Hunger auf Kunst und Kultur versteht sich daher als Initiative, die die Bedeutsamkeit und Zugänglichkeit von Kunst und Kultur für alle Menschen in den Mittelpunkt stellt.


Wien
Eine rote Gießkanne steht vor einem weißgestrichenen Kastenfenster.
Am 21.05.2026 wurden im FOTO ARSENAL WIEN die Ausstellung "Photo I Brut . Feeling Photography – From the Bruno Decharme Collection und das Festival Vienna Digital Cultures 2026 eröffnet. Die Ausstellung präsentiert leidenschaftlichen Auseinandersetzungen mit künstlerischen Prozessen von Autodidakt*innen, die jenseits eines normativen Kunstverständnisses eigenständige fotografische Kunst- und Bildwelten hervorbringen. Menschen mit psychischen oder physischen Erkrankungen, gesellschaftliche Außenseiter*innen oder verborgene Produzent*innen eröffnen neue künstlerische Fragestellungen und kreative Wege. Bis 06.09.2026
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Wien
Eine Zeichnung in schwarz-weiß. Man sieht 3 Gestalten
                                                in einem Tunnel
Im Jüdischen Museum Wien ist eine neue Ausstellung zu sehen:" A Muslim, a Christian, and a Jew - Eran Shakine". Der israelische Künstler Eran Shakine (*1962) betitelt jedes seiner Bilder mit dem gleichen Satz: "Ein Muslim, ein Christ und ein Jude …" – fast so, als wolle er einen Witz erzählen. In seinen großformatigen Arbeiten setzt er sich humorvoll mit der Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der drei monotheistischen Weltreligionen auseinander. Bis 08.11.2026
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Wien
Innenansicht im Wiener Kanalsystem
Das Kontingent von 100 Kulturpass-Tickets für das Jahr 2026 ist bereits aufgebraucht.
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Wien
Ansicht
                                                der Ausstellung „The Happy Medium“ von Francesca Aldegani im Kubus EXPORT
Die Künstlerin Francesca Aldegani lädt am Samstag, 20.06.2026, von 10:00-12:00 Uhr, zum Stick-Workshop "Die Augen der Nadeln – Stickend Wissen teilen" in den Kubus EXPORT (1080, Hernalser Gürtel, Bogen 48, bei Station Josefstädter Straße, gegenüber Uhlplatz). Anlass ist ihre Installation "The Happy Medium" (zu sehen bis 05.07.2026), die Frauen und speziell weibliche Fähigkeiten, sichtbar machen möchte. Eingeladen sind Frauen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, an einem gemeinsamen Werkstück zu arbeiten, um darauf verschiedene Praktiken und Geschichten des Stickens miteinander zu verbinden. So entsteht ein Raum für kollektive Erfahrung. Die Teilnehmerinnen werden gebeten, ein Muster mitzubringen, das ihre persönliche Art des Stickens zeigt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich: per E-Mail: sandra.voser@koer.wien oder per Telefon: +43 1 521 89-415.
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Eine Maus,
                                                die mit ihren Pfoten den Mittelfinger zeigt.
FINALE NACHWUCHSWETTBEWERB 2026: 4 von 68 Projekten sind im Finale. Es geht um "faule migrantische Körper" und das Wohlstandsversprechen, um den Stillstand als Systemfehler und den "letzten" Arbeitslosen. Wählen Sie für den Publikumspreis Ihren Favoriten! ARBEITEN? ICH WILL MICH DOCH NICHT VERSCHLECHTERN Arno Dübel, 'Deutschlands frechster Arbeitsloser'. Die Termine: 18., 20.-22., 26., 27., 29., 30.05.; 01. und 02.06.2026 um 20:00 Uhr. Keine Vorstellungen am 19., 23., 28.05.2026
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Wien
Anni Albers mit ihrer Arbeit Two, New Haven, Connecticut,1952
Die Ausstellung "Anni Albers. Constructing Textiles" stellt das Werk der bedeutenden deutsch-amerikanischen Künstlerin und Designerin erstmals umfassend in Österreich vor. Von den Anfängen am Bauhaus über ihre einflussreiche Tätigkeit am Black Mountain College bis hin zur theoretischen Auseinandersetzung wird Albers’ facettenreiches Schaffen zwischen Kunst und Design, Handwerk, Lehre und Theorieproduktion beleuchtet. Die Ausstellung ist bis 16.08.2026 zu sehen.
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Straßenszene:
                                                eine Frau mit roten Haaren mit Kopfhörer
Mehr als 12.000 Personen sind in Wien von Obdach- und Wohnungslosigkeit betroffen. Häufig spielen Trennungen, Arbeitslosigkeit und Suchterkrankungen eine Rolle. Doch jeder Weg in ein Leben auf der Straße verläuft individuell. Die Produktion STADT OHNE DACH gewährt Einblicke in diese vulnerable Lebenssituation und macht besondere Orte im Stadtraum sichtbar. Mit einer Performance in der Einrichtung Obdach Forum befragen Ensemblemitglied Maximilian Pulst und ein Chor von Expert:innen des Alltags die soziale Temperatur, mit der die Stadt Wien obdachlosen Personen begegnet, und auf einer Tour durch Mariahilf geben ehemals betroffene Personen Auskunft über das tägliche Leben ohne Obdach. Ab 17.04.2026
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Wien
Der Bacino di San Marco von San Giorgio Maggiore aus Canaletto (1697–1768) 1735/44, Öl auf Leinwand, 129,2 ×
                                                188,9 cm
Aktuell ist im KHM eine neue Sonderausstellung zu sehen: CANALETTO und BELLOTTO. Erkunden Sie Venedig, London und Wien mit den Augen von Canaletto und Bellotto, zwei der berühmtesten Städtemaler des 18. Jahrhunderts. Erfahren Sie, wie diese venezianischen Meister Stadtansichten schufen, die wissenschaftlich exakt und zugleich dramatisch komponiert sind – Werke, dafür geschaffen, ein internationales Publikum in ihren Bann zu ziehen. Bis 06.09.2026
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Fürsorge und Pflege sichern die Grundlage menschlichen Zusammenlebens. Die Ausstellung CARE MATTERS widmet sich existenziellen Bereichen der Care-Arbeit. Künstlerinnen entwerfen mit Objekten eine aktuelle Zeichensprache der Küche. Sie machen Sorgearbeit – oft unsichtbar und unter prekären Arbeitsverhältnissen verrichtet – sichtbar. Sie thematisieren Mutterschaft im Kontext des Kunstbetriebs. Berührende Fotografien zu Altenpflege zeigen generationsübergreifenden Zusammenhalt. Bis 28.06.2026
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Plakat zur Ausstellung. Zeichnung
Im Juli 2026 feiert das Amalienbad seinen 100. Geburtstag. Der Waschsalon Karl-Marx-Hof nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, in das Bäderwesen im Roten Wien einzutauchen. Die Sonderausstellung "AUCH FÜR NICHTSCHWIMMER" ist bis 05.09.2027 zu sehen.
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Plakatsujet zur Ausstellung
Von 28.02. bis 07.06.2026 ist im Künstlerhaus eine neue Ausstellung zu sehen: IM ERWEITERTEN RAUM. Eine Kooperation von STRABAG ART und Künstlerhaus Vereinigung. Im Fokus der Ausstellung stehen herausragende künstlerische Positionen der Malerei und Zeichnung – Kunstwerke aus der STRABAG ART Collection, die auf sehr unterschiedliche Art und Weise die Grenzen ihres Mediums ausloten. Dabei beweisen sie einmal mehr, dass diese traditionellen Ausdrucksmittel der zeitgenössischen Kunst in unserer multimedialen Gegenwart nichts an Strahlkraft und Ausdrucksstärke verloren haben. Die vielfältigen, bisweilen auch raumgreifenden und eigens für die Schau entstandenen Arbeiten überzeugen sowohl durch formale als auch inhaltliche Könnerschaft. Die zehn in der Ausstellung gezeigten österreichischen und europäischen Künstler*innen sind Preisträger*innen des STRABAG ART Award.
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Ferdinand Georg Waldmüller, Große Praterlandschaft
Ab 27.02. zeigt das Untere Belvedere die Ausstellung. "Ferdinand Georg Waldmüller. Nach der Natur gemalt". Die Landschaftsmalerei gelangt im 19. Jahrhundert europaweit zur Blüte. Ferdinand Georg Waldmüller ist Teil dieser Entwicklung und vermittelt mit seinen intimen Baumporträts, weiten Wienerwaldbildern und ikonischen Ansichten des Salzkammerguts die Sehnsucht des Menschen nach der Natur. Die Ausstellung beleuchtet Waldmüllers Landschaften im Kontext der Zeit. Bis 14.06.2026
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Gemälde
                                                Ministry of Hate von Sue Williams
Ab 20.02.2026 präsentiert das Belvedere 21 eine umfassende Werkschau der US-amerikanischen Malerin SUE WILLIAMS. Seit den späten 1980er-Jahren setzt sich Williams in Malerei und Zeichnung mit Macht und Unterdrückung, Geschlechterverhältnissen und Körperpolitiken auseinander. Dabei verfolgt sie konsequent eine kritisch-feministische Agenda auf einem lange als patriarchale Domäne schlechthin geltenden Terrain, das sie in einer Vielfalt malerischer Strategien brillant zu bespielen vermag. Die Ausstellung WHAT NOW ist bis 07.06.2026 zu sehen.
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Friedl Kubelka,
                                                Nicht daheim und doch zu Hause, 1971
Mit ihren konzeptuellen Fotografien und experimentellen Kurzfilmen hat sich Friedl Kubelka – als Filmemacherin ab 2009 Friedl vom Gröller – international einen Namen gemacht. Kaum bekannt ist allerdings, dass sie seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens um 1970 auch zeichnet und malt. Entstanden sind mehr als 100 Zeichnungen und Gouachen, die nun in der Ausstellung "Nicht daheim und doch zu Hause" zu sehen sind. bislang kaum öffentlich zu sehen waren. Diese kleinformatigen phantastisch-realistischen Arbeiten auf Papier zählen zu den persönlichsten der Künstlerin: Intim, detailreich und überraschend bunt erzählen sie von Leben, Tod, Liebe, Lust, Eifersucht, Isolation, Freude und auch Ausgelassenheit in all ihren Legierungen.
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Wien
Ab Mittwoch, 11.02.2026 ist die Sonderausstellung "Impressions of War - Der Krieg in der Ukraine" zu sehen. Die Ausstellung richtet den Blick auf jene Menschen, die im Ukrainekrieg nicht an der Front kämpfen, aber dennoch unmittelbar vom Geschehen betroffen sind. Mit Unterstützung der NGO „Association“Watch Ukrainian!” wurden Fotografien angefertigt, um die Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine zwischen 2022 und 2025 festzuhalten. Die ausgestellten Fotografien werfen Schlaglichter auf den Alltag ukrainischer Zivilist:innen und dokumentieren die Grausamkeit des Krieges sowie das Leid der Betroffenen im Hinterland. Durch gezielte Angriffe auf Zivilist:innen und ihre Infrastruktur werden diese gemäß international geltendem Recht Opfer von Kriegsverbrechen. Bis 02.08.2026
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