Kultur-Transfair IX [2019]
Kunst = Mensch = Kreativität = Freiheit (Joseph Beuys)
TeilnehmerInnen: Menschen mit Abhängigkeitserkrankung
Eine Workshop-Reihe
im Dom Museum Wien beschäftigte sich mit zentralen Themen der Identität in alter und zeitgenössischer Kunst. Bei der Kunstbetrachtung
standen das Erfahren und Erleben im Moment unter Einbeziehung aller Sinne im Mittelpunkt. Das kreative Arbeiten im Dom-Atelier
eröffnete weitere Möglichkeiten, um dem Persönlichen Ausdruck zu verleihen und bot Impulse zur Fortführung in der Betreuungsinstitution.
Tanz mal drüber nach!
TeilnehmerInnen:
Jugendliche und Assistent*innen der Freizeitassistenz
In einem zweimonatigen Probenprozess haben junge Menschen mit Behinderung
gemeinsam mit ihren FreizeitassistentInnen mit Tanz, Spiel und Performance experimentiert. Im Sinne eines möglichst inklusiven
Ansatzes haben Sonja Browne und Christian Polster die Workshops gemeinsam geleitet.
In den Räumlichkeiten des Dschungel Wien wurde über mehrere Termine hinweg eine Performance erarbeitet, die vor Freunden und Familie und im Rahmen der „Open Stage“ im Dschungel aufgeführt wurde.
In den Räumlichkeiten des Dschungel Wien wurde über mehrere Termine hinweg eine Performance erarbeitet, die vor Freunden und Familie und im Rahmen der „Open Stage“ im Dschungel aufgeführt wurde.
Freizeit
trifft Kunst
TeilnehmerInnen: Menschen mit Abhängigkeitserkrankung
In der Gruppe zur Freizeitgestaltung am Anton Proksch Institut liegt der Fokus auf einer sinnstiftenden Neu- bzw. Umgestaltung
der Freizeit mit Transferwirkung in den Alltag, damit ein erfülltes Leben als Gegengewicht zum früheren Suchtverhalten größere
Bedeutung gewinnt.
In der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien wurde Kunst wieder als Ressource für die PatientInnen zugänglich gemacht. Die Teilnehmer*innen bekamen Einblick in verschiedene Bereiche, vor allem aber wurde der eigene, persönliche Zugang zu Kunst untersucht und verschiedene Arten der Bildbetrachtung kennengelernt.
Dadurch konnten die Zugänglichkeit zur „Institution Museum“ gefördert, Barrieren abgebaut und die eigene Selbstverständlichkeit sowie ein „Selbst-Bewusstsein“ innerhalb eines Kunstmuseums entdeckt werden.
Die Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien hat darauf aufbauend, das museumspädagogische, bzw. kunstvermittlerische Programm der Institution weiterentwickelt.
In der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien wurde Kunst wieder als Ressource für die PatientInnen zugänglich gemacht. Die Teilnehmer*innen bekamen Einblick in verschiedene Bereiche, vor allem aber wurde der eigene, persönliche Zugang zu Kunst untersucht und verschiedene Arten der Bildbetrachtung kennengelernt.
Dadurch konnten die Zugänglichkeit zur „Institution Museum“ gefördert, Barrieren abgebaut und die eigene Selbstverständlichkeit sowie ein „Selbst-Bewusstsein“ innerhalb eines Kunstmuseums entdeckt werden.
Die Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien hat darauf aufbauend, das museumspädagogische, bzw. kunstvermittlerische Programm der Institution weiterentwickelt.
Wessen Geschichte?
TeilnehmerInnen: Jugendliche, die bei Interface einen Deutschkurs besuchen
Welche Geschichte wird gezeigt? Wessen Geschichte wird erzählt? Wie und warum?
Ausgehend von diesen Fragen wurde die Darstellung der letzten 100 Jahre im Haus der Geschichte Österreich erforscht (hdgö). Es wurden insbesondere Biografien gemeinsam unter die Lupe genommen und hinterfragt. Dabei ging es auch um die gesellschaftliche Sichtbarkeit verschiedenster Lebensgeschichten, damals wie heute.
Ausgehend von diesen Fragen wurde die Darstellung der letzten 100 Jahre im Haus der Geschichte Österreich erforscht (hdgö). Es wurden insbesondere Biografien gemeinsam unter die Lupe genommen und hinterfragt. Dabei ging es auch um die gesellschaftliche Sichtbarkeit verschiedenster Lebensgeschichten, damals wie heute.
New Work
TeilnehmerInnen:
(ehemals) wohnungslose Menschen
Alexander Gottfarb, zeitgenössischer Tänzer & Choreograf und
eine Gruppe von Nutzer*innen von Obdach Wien erarbeiteten gemeinsam eine Performance im Tanzquartier Wien. Die Teilnehmer*innen
waren Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind oder waren und von Obdach Wien, einer der größten Organisationen
der Wiener Wohnungslosenhilfe, betreut und unterstützt werden.
In einer 3-monatigen Zusammenarbeit hatten die Nutzer*innen die Möglichkeit, unterschiedliche Bereiche einer Produktion kennenzulernen und sich aktiv in die Gestaltungsprozesse mit einzubringen. Sie erhielten Zugang zu kulturellen Ressourcen, die ihnen sonst aufgrund von gesellschaftlicher Exklusion und den damit verbundenen prekären Lebensumständen verwehrt werden. Die Menschen die sich für dieses Projekt interessiert haben, bekundeten entweder eine Affinität zum Thema Tanz, Performance, Sound etc. oder waren an Inhalten, Austausch und gemeinschaftlichen Arbeit interessiert. Der Fokus von „New Work“ lag auf dem Prozess, nicht auf dem Ergebnis. Im Juni 2019 gab es für alle Interessierten die Möglichkeit, einen Einblick in den Arbeitsprozess zu bekommen.
In einer 3-monatigen Zusammenarbeit hatten die Nutzer*innen die Möglichkeit, unterschiedliche Bereiche einer Produktion kennenzulernen und sich aktiv in die Gestaltungsprozesse mit einzubringen. Sie erhielten Zugang zu kulturellen Ressourcen, die ihnen sonst aufgrund von gesellschaftlicher Exklusion und den damit verbundenen prekären Lebensumständen verwehrt werden. Die Menschen die sich für dieses Projekt interessiert haben, bekundeten entweder eine Affinität zum Thema Tanz, Performance, Sound etc. oder waren an Inhalten, Austausch und gemeinschaftlichen Arbeit interessiert. Der Fokus von „New Work“ lag auf dem Prozess, nicht auf dem Ergebnis. Im Juni 2019 gab es für alle Interessierten die Möglichkeit, einen Einblick in den Arbeitsprozess zu bekommen.
Frauen.Gestalten.Zukunft
TeilnehmerInnen: Arbeitssuchende Frauen
Ein Projekt zur Vielfalt weiblicher Arbeitswelten.
15 Frauen, die gerade auf Arbeitssuche waren, haben sich über mehrere Termine hinweg mit dem Thema "Arbeit" und mit der aktuellen Ausstellung des TMW „Arbeit & Produktion. weiter_gedacht_" beschäftigt: mit Aspekten wie „Digitalisierung und Automatisierung“, mit Technologien aber auch mit Geschichte, mit eigenen/biografischen Erfahrungen und mit gesellschaftlichen Denkmustern und tradierten Zuschreibungen.
15 Frauen, die gerade auf Arbeitssuche waren, haben sich über mehrere Termine hinweg mit dem Thema "Arbeit" und mit der aktuellen Ausstellung des TMW „Arbeit & Produktion. weiter_gedacht_" beschäftigt: mit Aspekten wie „Digitalisierung und Automatisierung“, mit Technologien aber auch mit Geschichte, mit eigenen/biografischen Erfahrungen und mit gesellschaftlichen Denkmustern und tradierten Zuschreibungen.
Villa Kunterbunt
TeilnehmerInnen:
Menschen mit intellektueller und mehrfacher Behinderung
Der Titel Villa Kunterbunt ist Astrid Lindgrens Pippi
Langstrumpf entlehnt. Wir erklärten die Hermesvilla zu einem Ort der Begegnung, an dem nicht nur über die Habsburger, Kaiserin
Elisabeth von Österreich und die Monarchie geredet, sondern Raum- und Körpergefühle an Hand von historistischer Palastarchitektur
und Körpernormen und -ideale in den Mittelpunkt gerückt wurden.
Da sich der Verein GIN ein körperzentriertes Arbeiten gewünscht hatte, haben wir mit der erfahrenen Schauspielerin Ingeborg Schwab zusammengearbeitet und theatrale Elemente in die Vermittlungsaktionen eingefügt.
Da sich der Verein GIN ein körperzentriertes Arbeiten gewünscht hatte, haben wir mit der erfahrenen Schauspielerin Ingeborg Schwab zusammengearbeitet und theatrale Elemente in die Vermittlungsaktionen eingefügt.
Download:
Projetbericht 2019
Partnerschaften
Dom Museum Wien/Anton Proksch Institut Mödling
Dschungel Wien/integration wien
Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste
Wien/Anton Proksch Institut
Haus der Geschichte Österreich/Interface Wien
Tanzquartier Wien/Forum Obdach Wien
Technisches
Museum Wien/Context – Impulse am Arbeitsmarkt GmbH
Wien Museum/Verein GIN
