Hunger auf Kunst und Kultur Vorarlberg

Vorarlberg
FRIEDEN
                                                TUN. stellt Fragen – widersprüchlich, politisch, persönlich.
Die Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau begreift Frieden nicht als fertigen Zustand, sondern als gestaltbaren Prozess. Sie fragt: Was braucht es, um Frieden zu leben, zu bewahren oder zu erkämpfen – im Persönlichen wie im Politischen? Im Fokus stehen geschlechtsspezifische Aspekte von Frieden, Zivilcourage, Demokratie und Freiheit – sowohl aus historischer als auch aus aktueller Perspektive ...
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„Kunst erwies sich in den letzten eineinhalb Jahren für viele Menschen einmal mehr als unverzichtbare Seelennahrung. Künstlerinnen und Künstler und zahlreiche Kultureinrichtungen haben in Zeiten der Pandemie mit bewundernswerter Kreativität die häusliche Isolation für viele Menschen erträglicher gemacht. Sie alle holen uns auch in „normalen“ Zeiten heraus aus dem Alltag, hinein in eine Welt der Möglichkeiten.

Ich begrüße deshalb die Initiative des Theater KOSMOS und bin dankbar, dass über den Kulturpass jedem und jeder, besonders auch den sozial benachteiligten Menschen, die Teilhabe ermöglicht werden kann.“

Kulturlandesrätin Dr. Barbara Schöbi-Fink

 

„Kultur ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Sie verbindet Menschen, eröffnet Perspektiven und bereichert unser Miteinander. Gleichzeitig darf der Zugang zu Kunst und Kultur nicht vom Einkommen oder der sozialen Situation abhängen.
Mit der Aktion Hunger auf Kunst und Kultur setzen wir ein klares Zeichen: Jeder Mensch in Vorarlberg soll die Möglichkeit haben, am kulturellen Leben teilzunehmen. Dieses Engagement steht für Chancengleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Als Soziallandesrätin ist es mir ein Anliegen, dass soziale Teilhabe in allen Lebensbereichen gefördert wird. Hunger auf Kunst und Kultur ist ein Vorzeigeprojekt, das zeigt, wie solidarisch und kreativ wir als Gesellschaft sein können.“

Soziallandesrätin Martina Rüscher

Wer Hunger hat muss diesen stillen. Auch den Hunger auf Kunst und Kultur. Wir wissen, Kultur ist mehr als nur Unterhaltung. Sie ist zugleich Persönlichkeitsentwicklung und ein vielfältiges gesellschaftliches Beziehungsangebot. Somit bedient Kunst & Kultur grundlegende menschliche Bedürfnisse.

Wem das Geld kaum zum Leben reicht braucht niedrigstschwellige Zugänge zum Kulturgenuss. Der Kulturpass ist ein Zahlungsmittel ohne Geld und verschafft den Menschen Eintritt zu bislang verschlossenen Türen, hilft selbst in finanziell engen Situationen wesentliche Teile eines gesundheitlichen Wohlbefindens zu schützen. Davon profitieren alle!

Konrad Steurer, GF Die Faehre - Vbg Armutskonferenz
Koordination Kulturpass-Ausgabestellen

 

Als Kunstschaffende können wir Armut nicht verhindern, aber dazu beitragen, dass Betroffene nicht ins soziale Abseits geschoben werden. Die Kulturveranstalter des Landes tragen gemeinsam diese solidarische Aktion für Menschen, die in einer prekären finanziellen Situation sind. Ein großes Dankeschön an alle, die sich an der Aktion beteiligen!

Augustin Jagg und Hubert Dragaschnig
Theater KOSMOS - Initiatoren des Kulturpasses in Vorarlberg

 

Unsere Vorarlberger Kulturszene ist sehr groß. Das Interesse an kulturellen Veranstaltungen darf nicht vom Einkommen abhängig sein. Es sollen auch die Menschen teilnehmen können, für die solche Eintritte unerschwinglich sind.  Durch diesen Kulturpass haben alle Menschen die Möglichkeit kulturelle Veranstaltungen zu besuchen und werden dadurch nicht mehr sozial ausgegrenzt.

Petra Thurnher                                                                                                                
Projektleiterin des Kulturpasses in Vorarlberg
Förderer & Sponsoren